Bestimmen die Banken den Fortschritt der Unternehmen?
Gerade in der jetzigen Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise – in Zeiten, in denen Banken durch Nervosität auffallen, stellt sich die Frage, wie Unternehmen mit den Folgen der Finanzkriese wirtschaftlich gesehen umgehen. Neben ausfallenden Aufträgen beobachten wir nämlich auch die Tatsache, dass Unternehmen große Investitionen in fortschrittliche Technologien scheuen, weil entweder günstige Kreditite fehlen oder nicht genugen Eigenkapital zur Verfügung steht.
Daraus ergibt sich aber folgende Problematik: Unternehmen, besonders Produktionsbetriebe und Herstellerfirmen, sind auf neuste Technologien, effiziente Maschinen und genaustens abgestimmte Gerätschaften angewiesen. Ohne diese werden es Unternehmen nicht schaffen, auf einem eng umkämpften Markt zu bestehen und auch für die Zukunft und zukünftige Anforderungen gut aufgestellt sein.
Aus dieser Problematik hat sich das sogenannte Maschinenleasing entwickelt. Dies bedeutet, das industrielle Schwergewichte ihre Finanzkraft ausnutzen und neben den Maschinen selbst auch Finanzierungsangebote für diese anbieten. Im ganz konkreten Fall bedeutet dies, dass der ein Hersteller einer Industriemaschine zwar Eigentümer dieser bleibt, allerdings gegen Gebühr alle Rechte (Benutzerrechte, etc.) aber auch Pflichten (Haftung, etc.) abtritt.
Als Unternehmensleiter lohnt es sich, die Leasingangebote heutzutage einmal genauer zu betrachten. Neben klassischen Möglichkeiten im Privatbereich, gibt es im B2B Bereich ein Vielzahl von weniger bekannten Leasingmöglichkeiten (Computerleasing, Softwareleasing, Geräteleasing, Fuhrparkleasing, Leasing im medizinischen Bereich etc.).
Schwacher Euro und Ölpreis in Zusammenhang
An den internationalen Warenterminbörsen sind die Ölpreise weitgehend stabil, dennoch erwartet man derzeit aufgrund des nachgebenden Euro-Kurses einen leichten Anstieg der Heizölpreise.
Zur Stunde wird der Euro mit 1,3994 US Dollar gehandelt, nachdem er am letzten Mittwoch unter die gesetzte Grenzmarke von 1,42 USD gefallen war. Die finanziellen Schwierigkeiten Griechenlands setzen den Euro derzeit unter Druck.
Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 74,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke “Brent” kostet 72,85 Dollar. Die hohe Heizölnachfrage und der schwache Euro bremsen den Preisverfall von Öl.
Eine Gegenposition besagt jedoch, dass der neueste Rückgang des DAX unter die 6000 Punkte-Marke und Zweifel an der bilderbuchmäßigen Konjunkturerholung könnten den Ölpreis und Aktienwerte drücken.
Rekorverdächtige Ausschüttungen bei DAX-Unternehmen
Weder die Wirtschaftskrise, noch sinkende Konzerngewinne halten die deutschen DAX-Unternehmen ab im Jahr 2010 beträchtliche Dividenden auszuschütten.
Die 30 größten DAX-Unternehmen in Deutschland werden 2010 voraussichtlich um die 20 Milliarden Euro Dividenden an ihre Aktionäre überweisen. Das wären nur zwei Milliarden weniger als im Vorjahr. Aufgerechnet werden damit über 70 Prozent der Nettogewinne ausgezahlt, die die Unternehmer im laufenden Geschäftsjahr eingenommen haben. Im Vergleich dazu betrug die Ausschüttung im Rekordjahr 2007 lediglich 45 Prozent. Die Dividendenrenditen stechen jedoch nicht nur durch die rekordverdächtigen Ausschüttungen hervor, sondern auch im Vergleich zu den verhältnismäßig niedrigen Aktienkursen.
Durch diese Maßnahmen zeichnet sich bei den DAX-Unternehmen der versuch ab, auch in wirtschaftlich schwierigeren Phasen relativ kontinuierliche Dividenden auszuzahlen. Unternehmen wie die Deutsche Telekom und ThyssenKrupp glänzen besonders durch großzügige Auszahlungen.
Langjährige Statistiken belegen, wie wichtig hohe und regelmäßige Dividenden sind, demnach weltweit laufen die Aktien der sogenannten „Dividendenkönige“ am Besten. Denn die Attraktivität einer Aktienanlage wird auch maßgeblich von der Dividende bestimmt. Im langfristigen Vergleich stammt rund die Hälfte des gesamten Ertrages einer Aktienanlage aus Dividendenzahlungen.
Vom Geld und seinen Wegen.
Einige fragen sich in den vergangenen Monaten, welche Wege das Geld eigentlich geht. Auf der ganzen Welt wird derzeit zuhauf Geld gedruckt, die Geldmenge wird stark vergrößert. Doch wo ist das ganze Geld? Besser gesagt, wo geht es hin, wenn es aus dem Druck kommt.
Einige Experten vermuten, dass Anleger noch immer vom Schreck erstarrt sind und das Geld auf Festgeldkonten bunkern.
Für den DAX bedeutet das, dass es immer wieder zu Rückläufen kommt, denn die Finanzsituation ist noch längst nicht so rosig wie man angesichts des DAX-Standes vermuten möchte. Zunächst muss die Realwirtschaft wachsen, dann kann mit viel Liquidität auch der DAX wieder stabil wachsen.
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Die Zukunft von Quelle
Das Hoffen und Bangen bei Quelle zieht sich weiter. Das Hin und Her um den Massekredit für das insolvente Versandhaus ist für die Mitarbeiter ein „furchtbarer Nervenkrieg“. Heute Nachmittag soll die Bundesregierung jedoch endgültig einen Entschluss um die Rettung von Quelle treffen. Doch selbst für den Fall, dass Quelle der erhoffte Kredit von 50 Millionen Euro genehmigt wird, bleibt die Zukunft des Unternehmens ungewiss. Denn die Konten von Quelle sind komplett leergeräumt. Kurz nachdem Anfang Juni Insolvenz beantragt wurde, musste Quelle die letzten Reserven an den Mutterkonzern Arcandor überweisen. Dieses, nicht unübliche Verfahren wird als „Cash-Pooling“ bezeichnet. Seitdem muss das Unternehmen ohne flüssige Finanzmittel auskommen.
In Regierungskreisen hörte man schon Aussagen darüber, dass Quelle auch mit dem Kredit in diese Form „nicht überlebensfähig“ sei. Im günstigsten Fall könnte ein Investor Teile des Unternehmens übernehmen und zumindest diese Arbeitsplätze sichern. Selbst Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wollte den Angaben zufolge nicht mehr von einer Rettung sprechen. “Der Massekredit ist eine Übergangslösung. Es muss bei Quelle erheblich mehr geschehen”, sagte Zeil. Seehofer (CSU) kritisiert solche Aussagen vehement.
Der Fall Quelle ist somit schon längst zum Politikum geworden. Für den Fall, dass der Kredit genehmigt wird, werden 50 Prozent vom Bund und je 25 Prozent von den betroffenen Ländern Bayern und Sachsen zugesteuert.
Sichere Zahlungsabwicklung
Barabhebungen und Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge – mit dem Girokonto wickeln man heutzutage den regelmäßigen Zahlungsverkehr ab. Um einen offenen Rechnungsbetrag bei einem Unternehmen zu begleichen, sollte man allerdings von einem Abbuchungsauftrag absehen und stattdessen dem Rechnungssteller eine Einzugsermächtigung erteilen. Eine Einzugsermächtigung ist der sicherere Weg zum Bezahlen einer Rechnung, denn falls es bei der Abwicklung zu Schwierigkeiten kommt, kann der Kontoinhaber die Bank ohne Angabe von Gründen auffordern, das Geld zurückzubuchen. Bei einem Abbuchungsauftrag, oder Überweisung, ist dieses Verfahren nicht möglich. Denn in diesem fall gibt der Kontoinhaber der Bank schriftlich den Auftrag das Geld zu überweisen. Somit ist eine Rückbuchung nicht mehr möglich, sobald das Geld auf das Empfängerkonto gebucht wurde.
Nordrhein-Westfalen senkt die Zinsen für die Finanzierung der Studiengebühren
Die Studiengebühren sind und bleiben ein heikler Streitpunkt, nicht nur für Studierende. Doch die Studentenschaft in Nordrhein-Westfalen kann sich freuen, denn der Innovationsminister in NRW, Andreas Pinkwart, kündigte eine Veränderung bei den Konditionen für einen Studienkredit bei der NRW- Bank für angehende Akademiker an. Die Zinsen für die Kredite zur Finanzierung der Studiengebühren sollen erheblich gesenkt werden. Im Gespräch ist derzeit eine Zinssenkung um 1,5 Prozent. Der bisherige Zinssatz betrug 5,9 Prozent. Profitieren werden davon ungefähr 60.000 Studierende, die bei der NRW-Bank einen solchen Kredit haben.
Kein Kredit für Hartz IV-Empfänger
Für viele Hartz IV Bezieher scheint eine Investition in ein eigenes Unternehmen rentabel zu sein. Auch der Berater im Jobcenter hält das für eine gute Idee. Doch das Startkapital für dieses Vorhaben zu bekommen ist schwierig, um nicht zu sagen unmöglich. Ein Kredit ist in der Startphase notwendig, doch Hartz IV Empfänger haben nur wenig Chance auf einen Raten- oder Existenzgründungskredit. Der Grund dafür ist einfach: Banken winken bei Hartz IV deshalb schnell ab, weil die Bezüge von der Agentur für Arbeit nicht gepfändet werden dürfen, sie liegen zudem unter der Pfändungsfreigrenze des Gesetzgebers. Und da auch gute Prognosen für ein selbstständiges Unternehmen keine Sicherheit bieten, gehen die Kreditinstitute auf Nummer sicher.
Ohne Kredit reichen jedoch auch die Zuschüsse vom Staat nicht aus, und so bleibt der Hartz IV Empfänger was er ist: arbeitslos.
Frisst Ihnen der Dispo die Haare vom Kopf?
Der Dispokredit kann von Zeit zu Zeit ganz hilfreich sein, um sich für finanzielle Zusatzbelastungen kurzfristig flüssig zu machen. Der Dispositionskredit ermöglicht dem Girokontoinhaber sein Konto bis zu einem bestimmten Kreditlimit zu überziehen. Die Zinsen für diese Flexibilität sind jedoch verhältnismäßig hoch und variabel abhängig vom aktuellen Marktzins.
Wer also auf seinem Girokonto dauerhaft im Minus steht muss monatlich tief in die Tasche greifen und kommt wahrscheinlich kaum dazu das Minus zu begleichen. Wenn der Dispoitionskredit nicht kurzfristig abbezahlt werden kann sollte man unter Umständen eine Umschuldung vornehmen. Denn ein Ratenkredit hat wesentlich günstigere Konditionen und Zinssätze, so dass die monatliche Belastung wesentlich reduziert werden kann. Zudem hat der Ratenkredit den Vorteil, dass die Zinsen immer gleich hoch sind und die Raten in immer der gleichen Höhe fällig werden.